ikkes-welt stellt sich vor

Hallo, schön dass Du uns gefunden hast. Darf ich uns kurz vorstellen?

 Ikkes-Welt besteht aus uns beiden, Bobby und FridolinFun.

Bobby, der Aktive; er fährt Auto und Rad, plant die Reisen, sucht die Campingplätze aus und bestimmt wo es lang geht. Er unternimmt auch schon mal etwas alleine, ohne seinen Freund.

Der andere ist FridolinFun, der Häusliche; ein Trigano Ceylan Zeltcaravan. Hier lest Ihr  Wie wir zusammen kamen   Er ist für ein heimeliges Zuhause unterwegs zuständig. Er beherbert Bobby und sein Rad, stellt ein trockenes Bett, die Küche und alles andere zur Verfügung, was man unterwegs so braucht. Er ist ein treuer Begleiter und wird von Bobby liebevoll gehegt und gepflegt.

Wir sind seit vielen Jahren gemeinsam unterwegs. Meistens zieht es uns nach Holland und Italien, weil wir das in unserem Urlaub von 2- 4 Wochen entspannt erreichen können.

2016 haben wir aber eine sehr lange Europa Reise gemacht. Dazu später mehr.

Dieser Blog mit unseren Unternehmungen und Wochenend Ausflügen ist eigentlich entstanden aus einen schlimmen Anlass.

2010 war ich (Bobby) auf der Loveparade in Duisburg mit verheerenden Folgen. Verletzt wurde ich nicht, habe aber drei Tage danach schlimme psychische Probleme bekommen. Nach einer Weile habe ich angefangen darüber zu schreiben, Loveparade2010-danach, um es los zu werden und mit anderen Betroffenen in Kontakt zu kommen.

 So ist ein Blog entstanden. Mit der Zeit hat er sich zu einem Freizeit- und Reise-Tagebuch entwickelt. Deshalb ist die Lesweise auch etwas ungewöhnlich wenn man neu einsteigt. Mein Reise-Tagebuch-Bericht wird von unten nach oben (hinten nach vorn) geschrieben, damit die aktuellensten Stellen immer oben angefügt werden und sich so besser lesen lassen.

Im Archiv sieht das anders aus. Da habe ich noch von oben nach unten geschrieben.         Der Blog war ursprünglich bei blog.de beheimatet. Da die Seite aber leider dicht gemacht hat, sind wir auf wordpress umgestiegen.

Zwischendurch schreibe ich aber auch über Themen die mir viel Spaß machen oder mir wichtig sind.

 Wie kam es zu unserem Europa-Trip?

2015 war für mich ein sehr schweres Jahr. Meine Mutter ist an Kieferknochenkrebs erkrankt, war monatelang in der Uni für 37 Bestrahlungen. Dann irgendwann Reha und Besserung. Auf der Arbeit Stress pur, 2 Kolleginnen monatelang krank, Umbau im Labor, Lärm, Dreck, Staub (Asthmatiker), Handwerker, ein Chef den Sauberkeit nicht interessiert. Dann Rückfall von Mama, OP, Loch in der Backe, Entzündung nicht zu stoppen, Palliativstation, nach Hause zum sterben, und dann doch ins Hospiz. Nach 4 Tagen gestorben. Danach Wohnungsauflösung.

Als ich endlich dachte, jetzt geht es aufwärts, als die Wohnung aufgelöst war, kam mein Chef mit einem Aufhebungsvertag, nach 25 Jahren. Dabei habe ich eine Panikattacke bekommen und von da an ging nix mehr.

Diagnose: Panikstörung mit posttraumatischen Anteilen, Belastungsstörung, Erschöpfungszustand.

An die nächsten drei, vier Monate kann ich mich kaum erinnern; Schlafstörungen, Panikattacken, auch nachts, Schmerzen am ganzen Körper, wie nach der Loveparade, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, kaum gegessen, aber zwei Tafeln Schokolade verschlingen.

Zu meinem Glück habe ich sehr schnell eine Psychologin gefunden, mit der ich mich auch gut verstehe.

Nach sechs Monaten wurde endlich die Reha bewilligt. Fünf Wochen psychosomatische Reha in Stadtlengsfeld, Thüringen. Von da als geheilt entlassen weil der Aufhebungsvertrag bis 31.12.2016 gilt und ich freigestellt war bis Ende des Jahres.

Die Angststörung ist nicht weg gegangen, aber ich habe viel gelernt wie ich damit umgehen kann. Panikattacken sind trotzdem sch….

 🙂

Ich hatte mal einen Traum. Wenn ich in Rente gehe, fahre ich durch Europa und suche mir einen Campingplatz wo ich bleiben will. Da das mit der Rente ja nun so nix wird, wollte ich wenigstens meine Europa Reise machen. Für irgendwas muss das doch alles gut sein.

Da war, wegen der Angststörung aber, alleine nicht dran zu denken. Eine liebe Freundin bot sich an, mich die ersten Wochen zu begleiten. Und so sind wir am 7.07.2016 los, Richtung Dänemark.

 

Mein Leben hat sich seit 2015 drastisch verändert. Ich bin auf einem guten Weg, aber noch lange nicht da wo ich mal war. Meine Angststörung überfällt mich immer wieder. Aber ich will mich nicht ergeben. Ich kämpfe weiter für mich und ein zufriedenes, entspanntes Leben!

 

Für viele ist es nichts besonderes durch Europa zu reisen. Für mich sind es immer wieder Herausforderungen, die es alleine zu bewältigen gilt.

Ich möchte Euch mitnehmen auf meine traumhaften Erlebnisse und manchmal chaotischen Reisen, auch abseits der Straße.

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Wie hat Dir unser Blog gefallen? Schreibe uns wie Du mit Deinen Ängsten umgehst oder ob es Dir gelungen ist, sie irgendwo auf der Reise zu vergessen 🙂

 

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